Ich bin Bloggerin, Ethnologin, freiberufliche Deutschlehrerin und freiwillige Flüchtlingshelferin. Nachdem ich einige Jahre in Berlin in Integrationskursen unterrichtet habe, hat es mich jetzt nach Lissabon verschlagen.

In diesem Blog berichte ich über Lissabon und Berlin, zwei Städte, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber beide ein- und dasselbe Verhängnis teilen: Sie sind hip.

Die vielen Touristen, Erasmus-Studenten und Neuzugezogenen aus aller Welt (zu denen ich natürlich auch gehöre) bringen nicht nur Cash, sondern auch steigende Mieten, überfüllte Verkehrsmittel und die Gentrifizierung ganzer Stadtteile mit sich.

Trotzdem ist Mobilität nicht wegzudenken, wir alle werden vom Fernweh gepackt, wollen fremde Orte erkunden, die Welt bereisen, oder sind gezwungen, unsere Heimat vielleicht für immer zu verlassen.

Die Frage kann deshalb nicht sein, wie wir Mobilität in Zukunft einschränken können, sondern muss im Gegenteil lauten: Wie können wir in Zeiten des Massentourismus und der Billigflieger, in Zeiten des Klimawandels und der Wirtschaftskrise zu einem guten und respektvollen Miteinander finden – sowohl als Auswanderer und Touristen als auch als Gastgeber im Heimatland.

Genau darum geht es in diesem Blog. Hier findet ihr Tipps zu Szene, Leben und Reisen, kritische Berichte und Ideen für verantwortungsbewussten Tourismus.

Weitere Texte von mir gibt es auf dem Blog des Goethe-Instituts Lissabon Tudo Alemão.

Viel Spaß beim Lesen!

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